weißer Raum, weiße Möbel, lila Lampe

MEIN Seelenraum – dort wo sich der Lichtschalter befindet

Allgemein
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Fühlst du dich manchmal ausgebrannt oder hast du das Gefühl, dass irgendwie nichts mehr fließt? So ging es mir die ersten Wochen dieses Jahres. Nach dem das Jahr mehr oder weniger schön endete, fing es nicht wirklich energetisch an. Wenn ich mich selbst nicht spüre, dann fühle ich mich mittlerweile wie ein Zombie. Irgendwie brachte keine Maßnahme etwas. Ich machte Yoga, meditiere, hörte meine binaural Beats und versuchte zu erforschen, um welches Problem es sich dabei handelt. Bis ich meinen Seelenraum entdeckte.

Inspiriert durch eine Übung in einem Buch, ging ich in meinem Raum. Man muss sich diesen einfach nur vorstellen. Von dort aus gehen viele Türen hinaus. Diese Türen sind von anderen Menschen, die einem nahestehen. Als ich meinen Raum betrat, saß mein Seelenfreund in diesem Raum und tippte am Computer herum. Ich dachte mir nur, was mach ich hier oder eher, wo bin ich hier? War er die ganze Zeit da und ich nicht? Lustigerweise quatschen wir eine Weile und die Tage darauf ging es mir besser und besser. Ich hatte plötzlich das Gefühl, jemand hat im Inneren meine Lichtschalter aufgedreht und das witzige an der Sache ist – das war wohl ich selbst.

Die Tage danach dachte ich viel über diesen Raum nach. Handelt es sich etwa um diesen einen Raum, von dem immer alle sprechen? Dieser Manifestationsraum, wo zuerst alles entsteht, bevor es real wird? Gut möglich. Jedenfalls kam mir eine andere Erkenntnis dazu. Wenn es uns schlecht geht, suchen wir ständig im Außen nach Antworten, teilweise fahren wir in andere Länder, suchen andere Orte auf oder treffen Menschen, um uns besser zu fühlen. Logisch, dass diese positiven Zustände nur kurze Zeit anhalten. Wenn ich am Gang meines Wohnhauses das Licht einschalte, dann bringt es mich sicher zu meiner Wohnung. Sobald ich aber in meiner Wohnung bin, ist es wieder dunkel. Es ist logisch, dass man zu Hause den Schalter betätigt, aber Hand aufs Herz. Wer von uns tut dies in seiner Seele?


 

Als mein Seelenraum auf einmal lebte

Seit dieser Erkenntnis bin ich täglich in diesem Raum. An Tagen wo ich mich einsam fühle, verzieh ich mich in den Seelenraum und plötzlich bin ich nicht mehr einsam. Das erste Mal fühlte ich mich nicht mehr getrennt von der Quelle. Da ich dort auch Menschen treffe, die mir nahestehen, ist das Bedürfnisse im Außen auf einmal weg, dass ich diese unbedingt real sehen muss. Es fühlte sich an, als brennt im inneren endlich das Feuer. Ständig hatte ich solch ein positives Gefühl im Solarplexus und es wurde täglich besser. Ich begann meinen Seelenraum zu gestalten. Er bekam eine Couch, ein Bett, eine hübsche Wandfarbe, eine Küche und eine große Energiedusche. Dort dusche ich mich, wenn es mir nicht gut geht oder ich wieder neue Energie benötige. Dieser Raum ist magisch und unglaublich – er ist das Tor für mich in diese Welt.

Mein Raum ändert die Realität

Nicht nur der Seelenraum veränderte sich, auch ich veränderte mich im Realen. Das erste Mal nach Jahren gönnte ich mir ein richtiges Wochenende. Am Freitag können mich meine Kunden gerne haben, ich bin nur noch für mich da. Zur gleichen Zeit veränderte sich die Auftragslage. Plötzlich kamen neue Kunden in mein Leben, die wie die Faust aufs Auge passten. Auch das Zwischenmenschliche veränderte sich auf eine positive Arte. Man kann noch offener und besser über bestimmte Dinge sprechen. Schuld ist mein Raum – in dem ich endlich das Licht aufdrehte.

Plötzlich war die Fülle da

Jetzt endlich verstand ich, was mit innerer Fülle gemeint ist. Ich kam der Selbstliebe noch eine Spur näher. Man strahlt von innen raus und benötigt nichts. Man ist nicht mehr derjenige, der anderen die Energie raubt und irgendetwas braucht. Man hat plötzlich alles dort in diesem Raum, man kann über alles mit anderen sprechen, man hat genügend Geld, genügend Energie und jede Menge Liebe. Immer mehr spüre ich das im Außen und sehe es am Kontostand, wie auch an liebevollen Kontakten.

Ausnahmen bestätigen die Regel und hierfür gebe ich den Hormonen die Schuld. Die ich seitdem auch stärker spüre. Bin ich weiblicher geworden? Hat sich alles verschoben durch diesen Raum? Jedenfalls fühlten sich die letzten Wochen wie ein Quantensprung an. Einen Sprung in die Quelle, wo alles möglich ist und wo ich immer wieder zurück kann, wenn alles sinnlos scheint. Mein Seelenraum – dort wo alles ist und alles war.

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